!!! KBV-Geschäftstelle nur telefonisch erreichbar !!!

 

Zum Schutz unserer Mitglieder, Mitarbeiter und der Allgemeinheit vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus ist unsere Geschäftsstelle bis einschließlich 3. April nur telefonisch oder per Mail zu den gewohnten Geschäftszeiten erreichbar. Selbstverständlich werden dennoch alle Ihre Anliegen abgearbeitet. Wir bitten um Ihr Verständnis.


!!! Mitgliederversammlung FÄLLT AUS !!!

 

Die für Donnerstag, den 26. März 2020 um 20.00 Uhr im Bürgerhaus Ahlbach in Limburg-Ahlbach angesetzte Mitgliederversammlung muss aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt werden! Wir bitten um Ihr Verständnis.  

Über einen neuen Termin werden wir rechtzeitig informieren! 

Bitten leiten Sie diese Information entsprechend unter den Berufskollegen weiter!


Änderungen Abgabe Agrarantrag 2020

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus ist das Amt für den Ländlichen Raum in Hadamar als Außenstelle der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg ab sofort für den Publikumsverkehr geschlossen!
Persönliche Vorsprachen sind nur noch nach Terminvereinbarung möglich.
Alle Termine, die im Zusammenhang mit dem Gemeinsamen Antrag vergeben wurden, sind hinfällig, ebenso die ortsteilbezogenen Abgabetermine.
Sie haben folgende Möglichkeiten Ihren Gemeinsamen Antrag bei uns einzureichen:
1.    Auf dem Postweg: Alle Seiten des unterschriebenen Datenträgerbegleitscheines (DBS) und Stick oder CD mit der dazugehörigen ZIP-Datei    o d e r
2.    Per E-Mail: Übersendung der ZIP-Datei mit eingescanntem DBS.
Wichtig: Bitte senden Sie das unterschriebene Original des DBS zusätzlich auf dem Postweg an uns   o d e r
3.    Per Fax: Sendung des unterschriebenen DBS und zusätzlich ZIP-Datei per E-Mail.
Wichtig: Bitte senden Sie das unterschriebene Original des DBS zusätzlich auf dem Postweg an uns.
 
Das Team der Flächenförderung bittet um eine zeitnahe Abgabe des Agrarantrages, da evtl. vorhandene Unstimmigkeiten oder Fehler nur so mit Ihnen vor Fristablauf am 15. Mai 2020 abzuklären sind.
Für Fragestellungen und Beratungen bittet der Fachdienst und Nutzung der vorhandenen, elektronischen Infrastruktur (Telefon, E-Mail oder Fax).
Nachfolgend finden Sie eine Auflistung der Ansprechpartner im Fachdienst Landwirtschaft:
Herr Jung                             06431/296-5814      b.jung@limburg-weilburg.de
Herr Ackermann                   06431/296-5816      t.ackermann@limburg-weilburg.de
Frau Brockmann                  06431/296-5801      m.brockmann@limburg-weilburg.de
Frau Diehl                            06431/296-5806      b.diehl@limburg-weilburg.de
Frau Hofmann                      06431/296-5810      j.hofmann@limburg-weilburg.de
Frau Korbach                       06431/296-5804      v.korbach@limburg-weilburg.de
Frau Walther                        06431/296-5807      a.walther@limburg-weilburg.de


Pflanzenschutz: Verbot von Prochloraz in Gerste

Die nachfolgend aufgeführten Anwendungen von Pflanzenschutzmitteln mit dem Wirkstoff Prochloraz zur Spritzanwendung in Gerste sind ab sofort nicht mehr zulässig. Andere Anwendungen bleiben von dieser Entscheidung unberührt. Der Widerruf gilt auch für zugehörige Pflanzenschutzmittel des Parallelhandels.


Pflanzenschutzmittel

Zulassungsnummer

Anwendungsnummern

Ampera

006462-00

006462-00/00-005

006462-00/00-006

006462-00/00-007

006462-00/00-008

Eleando

006462-00

007025-00/00-007

007025-00/00-008

Kantik

006798-00

006798-00/00-004

006798-00/00-005

006798-00/00-006 006798-00/00-007

Kantik

026798-00

026798-00/00-004

026798-00/00-005

026798-00/00-006

026798-00/00-007

Mirage 45 EC

024216-00

024216-00/00-004

024216-00/00-007


Quelle: BVL
Als Begründung wird ein von der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA identifiziertes Verbraucherrisiko angeführt. Mit der EU-Verordnung 2020/192 vom 12.02.2020 wurde deshalb der Rückstandshöchstgehalt u.a. für Gerste auf 0,03 mg/kg abgesenkt. Die Verordnung tritt ab dem 4. September 2020 in Kraft.
Die Prüfung des BVL ergab, dass eine Einhaltung des Rückstandshöchstgehalts bei einer Spritzanwendung von Pflanzenschutzmitteln mit den Wirkstoff Prochloraz nicht möglich ist. Um ein Risiko für die Verbraucher zu vermeiden, hat das BVL solche Anwendungen ab sofort, noch vor dem Inkrafttreten der Verordnung widerrufen.
Mit dem Widerruf dieser Anwendungen kann die Verfütterung bereits behandelter Gerste nicht geregelt werden. Das BVL empfiehlt, behandelte Gerste aus Verbraucherschutzgründen nicht mehr zu verfüttern, da die Möglichkeit einer Überschreitung der Rückstandshöchstgehalte bei Lebensmitteln tierischer Herkunft nicht ausgeschlossen werden kann.


Anforderungen an Persönliche Schutzausrüstung (PSA) bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln

Dicht schließende Fahrerkabinen können Anwender während der Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln wirksam vor einer Exposition insbesondere durch Spritznebel schützen. Die Schutzwirkung ist abhängig von der technischen Ausgestaltung und Handhabung der verschiedenen Kabinentypen, die in Kategorien mit unterschiedlichem Schutzniveau eingeteilt werden. Die bisherige Ausnahmeregelung der Auflage SB199 zur Eignung von Traktorkabinen als Ersatz für persönliche Schutzausrüstung (PSA) wird um den Kabinentyp Kategorie 2* erweitert.
Nach aktuellem Stand geht das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) davon aus, dass auch entsprechend definierte, geschlossene Traktorkabinen, die nicht den Kategorien 3 oder 4 gemäß EN15695-1 & -2 zuzuordnen sind, eine ausreichend hohe Abschirmwirkung gegen Spritznebel ausüben. In diesem Sinne können Kabinen der Kategorie 2* zunächst befristet auf eine Übergangsphase von 4 Jahren PSA zum Schutz der Haut und der Augen ersetzen. Die Regelung gilt für Anwendungen in Flächen- und Raumkulturen mit Kabinen, die o.g. Kriterien entsprechen und in Kombination mit angebauten, gezogenen oder selbstfahrenden Geräten eingesetzt werden.
Die erweiterte Regelung gilt ab sofort für alle zugelassenen Pflanzenschutzmittel, bei denen für die Ausbringung des Mittels PSA (Schutzanzug, Schutzhandschuhe, Augen- und Gesichtsschutz oder Atemschutz) vorgeschrieben ist. Der Verzicht auf PSA in geeigneten Fahrerkabinen ist nur zulässig, wenn Fenster, Türen und weitere Lüftungsöffnungen während der Anwendung geschlossen sind.

 

Bitte um Teilnahme an Umfragen:

1.     „Anforderungen von Landwirten an den digitalen Betriebsmitteleinkauf“
2.     „Einschätzung der Medienberichterstattung über die Landwirtschaft“
 
Im Zuge von Abschlussarbeiten werden anonyme Umfragen durch das Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung (DARE) der Georg-August-Universität Göttingen durchgeführt. Die folgenden Links leiten direkt zu den jeweiligen Umfragen weiter:
1.      https://ww3.unipark.de/uc/Team_Theuvsen/85f4/
Ansprechpartner: Stefan Spanderen
stefan.spanderen@stud.uni-goettingen.de
2.      https://www.soscisurvey.de/medienberichte_landwirtschaft/
Ansprechpartner: Alina Rosien
lauraalina.rosien@stud.uni-goettingen.de
Die Angaben werden nur zu wissenschaftlichen Zwecken an der Georg-August-Universität Göttingen verwendet. Bei Fragen und weiteren Anliegen können Sie sich gerne per Mail an die genannten Ansprechpartner wenden.
 
Corona-Virus – Auswirkungen auf landwirtschaftliche Betriebe
Im Anhang des Rundschreibens erhalten Sie mit dem Rundschreiben Nr. 38/2020 des Hessischen Bauernverbands vom 18.03.2020 Informationen des Deutschen Bauerverbands zur aktuellen Situation.

 
 

Aktion „Hessens Landwirtschaft blüht für Bienen“ – Blühflächensaatgut 2020

Das Saatgut wird in den nächsten Tagen an die Geschäftsstelle des KBV zugestellt.
Sobald wir mit der Ausgabe beginnen, werden Sie informiert. Bitte haben Sie Verständnis, dass sich Ausgabe des Saatguts aufgrund der aktuellen Lage und aus Infektionsschutzgründen etwas verzögert.
Wir bitten alle Teilnehmer der Saison 2019 um Zusendung von Bildern der Blühflächen zur Verwendung in der Öffentlichkeitsarbeit des KBV!

 

Termine:

FÄLLT AUS! Hessischer Bauerntag in Melsungen FÄLLT AUS! Dienstag, 19. Mai 2020
 
 
Antrag auf Rückvergütung Agrardiesel 2019

Der Antrag auf „Steuerentlastung für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft 2019“ kann seit Anfang Januar gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Generalzolldirektion unter

https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Steuern/Verbrauchsteuern/Energie/Steuerbeguenstigung/Steuerentlastung/Betriebe-Land-Forstwirtschaft/Antragsverfahren/antragsverfahren.html
Bitte beachten Sie, dass Online-Anträge bevorzugt bearbeitet werden!
In der Regel ist der vereinfachte Antrag (Vordruck 1142) zu verwenden. Bei Veränderungen (Änderung der Rechtsform, Ablehnung des Antrags im Vorjahr etc.) ist das Antragsformular 1140 zu verwenden.

Düngung & Pflanzenschutz

Erste Nmin-Werte aus 2020 sind auf der Website des LLH unter https://llh.hessen.de/pflanze/boden-und-duengung/n-duengung/nmin-wert-zu-vegetationsbeginn/ verfügbar.
Wir erinnern an die fristgerechte Anfertigung des betrieblichen Nährstoffvergleichs (zum 31.03.) sowie die schriftliche Düngebedarfsermittlung vor dem Ausbringen wesentlicher Nährstoffmengen.

 

Checklisten für QS und Cross Compliance

Den tierhaltenden Betrieben im QS-System stehen jetzt online überarbeitete Checklisten für ihre betriebliche Eigenkontrolle zur Verfügung, wie die QS Qualität und Sicherheit GmbH in einer Pressemeldung mitteilt.

Unter den folgenden Links steht das Material zum Download zur Verfügung:

  • Rinderhalter: https://www.q-s.de/dokumentencenter/dc-lw-rinderhaltung.html
  • Schweinehalter: https://www.q-s.de/dokumentencenter/dc-lw-schweinehaltung.html
  • Geflügelhalter: https://www.q-s.de/dokumentencenter/dc-lw-gefluegelmast.html

In der Anlage des Rundschreibens ist der Leitfaden „Verhalten bei Cross Compliance Kontrollen“ des Hessischen Bauernverbands angefügt.

Tag der Landwirtschaft 2020

Betriebe, Direktvermarkter, Züchter und alle, die an einer Teilnahme am Sonntag, 01.11.2020 interessiert sind, bitten wir um frühzeitige Rückmeldung an die Geschäftsstelle.

Tag des offenen Hofes

Die bundesweite Aktion findet am Wochenende des 13./14. Juni 2020 statt. Auch an den Wochenenden danach bis in den Herbst hinein sind Hoftage erwünscht. 
Interessierte Betriebe werden gebeten, sich spätestens bis 13. März 2020 bei ihrem Kreisverband anzumelden. 

Aktion „Hessens Landwirtschaft blüht für Bienen“

Bestellungen sind weiterhin möglich, da wir eine begrenzte Menge Saatgut als Puffer vorhalten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Team der Geschäftsstelle!

Wir bitten alle Teilnehmer der Saison 2019 um Zusendung von Bildern der Blühflächen zur Verwendung in der Öffentlichkeitsarbeit des KBV!

Rechtsberatung im Kreisbauernverband

Ab März 2020 wird die Geschäftsstelle in Limburg regelmäßig (jeder erste Dienstag im Monat) durch die Rechtsanwältin Frau C. Klimmer-Berres vom Hessischen Bauernverband (Referat VIIc Zivilrecht & Öffentliches Recht) unterstützt.

Wir bitten um telefonische Anmeldung unter Tel.: 06431-54221!




Hessens Landwirtschaft blüht für Bienen

!NEU!    Ökologisches Saatgut für Blühflächen    !NEU!

Aufgrund hoher Nachfrage bietet der Hessische Bauernverband e.V. in diesem Jahr auch erstmalig eine Blühmischung mit ökologischem Saatgut an. 
Die Mischungszusammensetzung entspricht der konventionellen Mischung:
Rotklee (6 %), Alexandrinerklee (10 %), Persischer Klee (4 %), Esparsette (12 %), Inkarnatklee (9 %), Serradella (7 %), Saatwicke (8 %), Phazelie (5 %), Sonnenblume (13 %), Dill (5 %), Ringelblume (2 %), Koriander (10 %), Fenchel (5 %), Schwarzkümmel (4 %).
 
Der Preis des HBV liegt bei 6,50 € pro kg, zzgl. 7% MwSt. 

Korrektur Preis KBV: ca. 5,00 €/kg ökologisches Saatgut durch Zuschuss des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Bestellfrist: Donnerstag, 06.02.2020
 

Bestellung von Saatgut für Blühflächen

Der Preis des HBV liegt bei 4,90 € pro kg, zzgl. 7% MwSt. 

Korrektur Preis KBV: ca. 3,00 €/kg konventionelles Saatgut durch Zuschuss des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Bestellfrist: Dienstag, 28.01.2020
 
Wir bitten alle Interessenten um Rückmeldung an die Geschäftsstelle mit Name, Anschrift, E-Mail und der gewünschten Menge Saatgut (kg) bis zum
28.01.2020 (konventionell) bzw. 06.02.2020 (ökologisch)!
 
Hinweis: Die Saatgutmischung erfüllt die Anforderungen für Greening – Honigbrache (einjährig) und HALM – Blühfläche (einjährig).


Ball der Landwirtschaft


Am Freitag, 24.01.2020 um 20.00 findet im Bürgerhaus in Lindenholzhausen der Ball der Landwirtschaft statt.

Mit der Band TAKE TWO & SUSANNE wollen wir ein paar gesellige Stunden mit Ihnen verbringen.

Karten sind im Vorverkauf in der Geschäftsstelle des KBV und bei VlF Nassauer Land zum Preis von 9,00 € und an der Abendkasse (10€) erhältlich. Jede Eintrittskarte nimmt an einer Verlosung teil!



HBV-Informationsveranstaltung zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)


Der Hessische Bauernverband lädt am Montag, 10. Februar 2020 um 10.00 Uhr in die Stadthalle Alsfeld (Jahnstraße 14, 36304 Alsfeld) zur Informationsveranstaltung Afrikanische Schweinepest ein.

Programm:

10:00 Uhr Begrüßung durch Karsten Schmal, Präsident des Hessischen Bauernverbandes e.V.

10:15 Uhr „Bedrohung durch die ASP – Was heißt das für die landwirtschaftlichen Betriebe?“
Dr. Ursula Planz, RP Gießen, Task Force Tierseuchenbekämpfung
anschließend Diskussion

11:30 Uhr „Was leistet die Hessische Tierseuchenkasse im Seuchenfall?“
Dr. Frank Jäger, Hessische Tierseuchenkasse, Wiesbaden
anschließend Diskussion

12:00 Uhr „Informationen zur Ertragsschadenversicherung“
Wolfram Laub, MS Management-Service GmbH, Gießen

gg. 13:00 Uhr Ende der Veranstaltung mit anschließendem Mittagessen

Die Unkostenpauschale beläuft sich pro Teilnehmer für Mitglieder auf 15 Euro (Nichtmitglieder 25 €) und wird vor Ort erhoben. Das Mittagessen (Schnitzel) und die Tagungsgetränke sind in der Pauschale inbegriffen.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und richtet sich nach dem Datum der erfolgten Anmeldung.
Bitte melden Sie sich bis zum 3. Februar 2020 per E-Mail veranstaltung@agrinet.de oder Telefax 06172-7106-10, beim Hessischen Bauernverband e.V., Sekretariat I, an.


Aktionen von Land schafft Verbindung am 17.01.2020:

Märkte besuchen – Konvoi durch Limburg – Mahnfeuer – seid dabei!!!


Los geht es um 14:00h an derzeit fünf Einkaufsmärkten rund um Limburg.

Aktuell sind das:

Edeka Linter

Rewe Limburg (B8/Frankfurter Straße)

Edeka Lindenholzhausen

Märktezentrum Obertiefenbach

Edeka Dorchheim

Wir stehen dort für rund anderthalb Stunden den Verbrauchern zum Dialog und zur Aufklärung zur Verfügung – zusätzlich haben wir diverses Infomaterial zum Aushändigen dabei.

Die Schlepper stehen dabei nicht im Vordergrund und dürfen gerne abseits geparkt werden, um das Marktgeschehen nicht zum Erliegen zu bringen.

Gebraucht werden sie aber in jedem Fall – und noch viele Weitere mehr!

Denn um 16:00 Uhr treffen wir uns mit weiteren Teilnehmern zum geschlossenen Konvoi durch Limburg, um auch dort, inmitten der Stadt, unsere Anliegen in gewohnter Form zum Ausdruck zu bringen!

Startpunkt ist zwischen Lindenholzhausen und Limburg an der B8, der Feldweg kurz hinter der Abfahrt nach Eschhofen – „alte Zufahrt Bördner“.

(Info: gute Zufahrt über Landstraße nach Eschhofen-> Zubringer Lindenholzhausen->nach erster Ackerfläche rechts in Teerweg è über die Brücke und immer dem Teerweg links haltend folgen). Ihr alle wisst wie nass die Böden derzeit sind – achtet bitte bei der Aufstellung darauf, dass wir die B8 nicht in eine Schlammbahn verwandeln!

Die Polizei wird uns dann durch Limburg begleiten. Der Weg wird uns vor dem Schiedetunnel rechts weg, durch die Grabenstraße führen, um an deren Ende wieder auf die B8 Richtung Dehrn zu fahren.

Zielpunkt ist eine Ackerfläche an der K521 (Zufahrt Dehrner Schloss), wo dann zum Abschluss ein Mahnfeuer in Sichtweite der B49 entzündet werden soll.

Wie immer bei den Konvois:

v  Sicherheit geht vor, es gelten die gleichen Regeln wie bei allen vorherigen Schlepperaktionen.

v  Den Weisungen der Polizei ist in jedem Fall Folge zu leisten!

v  Es sind keine Anbaugeräte / Anhänger erlaubt, auch Fahrzeuge über 3m sind nicht zulässig!

v  Wir stehen für friedliche, respektvolle und ordentliche Aktionen – genau so soll uns auch Limburg erleben!

Bei weiteren Fragen folgt dem Link zur WhattsAppGruppe LsV-Limburg Weilburg:

https://chat.whatsapp.com/GUlMKOMR56F3i4vIOxdKnk

oder meldet euch bei Olaf Pöhlmann unter 0160/94661427.

Helft alle mit, dass wir am 17.1. eine weitere Erfolg bringende Aktion erleben können!
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Weihnachtsgrußwort 2019 Vorsitzender KBV Limburg-Weilburg


Liebe Bäuerinnen und Bauern,

liebe Berufskolleginnen und Berufskollegen,


das Jahr 2019 geht zu Ende und ich möchte in guter Tradition als Vorsitzender unseres Kreisverbandes ein paar Worte an Sie richten.

2019 war ein bewegtes Jahr, für die Landwirtschaft allgemein, aber auch speziell für unseren Verband.

Seit geraumer Zeit scheint eine Änderung im Umweltbewusstsein in Teilen der Bevölkerung eingesetzt zu haben. Beschleunigt wird diese Entwicklung durch die sozialen Medien, wo jedermann eine riesige Plattform für die Verbreitung von Nachrichten aller Art vorfindet, unabhängig von deren Wahrheitsgehalt. Gerade Umwelt- und Naturschutzverbände nutzen diese Plattformen sehr intensiv, um mit emotionalen Botschaften für ihre Ziele zu werben und Spenden zum Erreichen derselben zu generieren. Gerade diese Organisationen werden in der breiten Masse der Bevölkerung und in besonderem Maß auch in den Medien als „die Guten“ wahrgenommen, da ihre Anliegen durchweg positiv besetzt sind: „Mehr Tierschutz, weniger Gift, keine Überdüngung, mehr Gewässerschutz…“

Wer kann da eigentlich widersprechen? Das ist das Dilemma, gerade für unsere Dachorganisationen Hessischer Bauerverband und Deutscher Bauernverband. Hier kann nicht einfach nur dagegen argumentiert werden, da man sonst in einer Diskussion automatisch als „der Böse“ abgestempelt wird.  Nur durch geduldig vorgetragene und sachliche Argumente auf wissenschaftlicher Basis ist es mittlerweile überhaupt noch möglich, ab und an Gehör für unseren Berufsstand zu finden.

Überlagert wurde die gesamte Diskussion im Jahr 2019 durch die Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“, die richtigerweise ein Umdenken in der weltweiten Klimapolitik fordert. Allerdings ist nicht im Ansatz erkennbar, wie das geschehen und umgesetzt werden soll. Doch der gesellschaftliche Druck (medial zumindest so vermittelt) auf die Politik steigt.

In diese Situation hinein haben nun Bundeslandwirtschafts- und Umweltministerium in einem Akt der Verzweiflung ein unausgegorenes und wissenschaftlich fragwürdiges Agrarpaket installiert, ohne vorher auch nur ihre Fraktionen unterrichtet zu haben. Gerade die Regelungen zum Insektenschutz sind willkürlich und in ihrer Wirkung fragwürdig.

Eines haben die beiden Ministerien damit aber erreicht: Die Landwirtschaft hat genug und demonstriert lautstark und solidarisch für ihr Ansehen und gegen gesetzliche Willkür.  Und das ist gut so, denn in dieser Art und Weise können und dürfen die politischen Akteure die Landwirtschaft nicht länger als Spielball parteipolitischer Interessen missbrauchen.

Wer am 10. Dezember in Wiesbaden dabei war, hat erlebt wie mittels geschlossenem Auftreten aller landwirtschaftlichen Betriebe bei diesen Demonstrationen Gehör für unsere Sache erzeugt und gefunden wird. Daher möchte ich auch auf diesem Weg den Organisatoren ein herzliches Dankeschön aussprechen.

Nun ist es an uns der Gesellschaft unsere Vision der zukünftigen Landwirtschaft darzulegen. Eine gewaltige Aufgabe, der sich jede einzelne Landwirtin und jeder einzelne Landwirt auf regionaler Ebene stellen muss. Gemeinsam mit Ihnen wird der KBV Limburg- Weilburg auch in 2020 versuchen, in dieser Diskussion in Ihrem Sinne zu argumentieren und Lösungen aufzuzeigen.

 

Unsere Arbeit brachte im Jahr 2019 sehr unterschiedliche Ergebnisse.

Während sich der Futterbau nach der Trockenheit und Hitze in 2018 erholte und einen vielversprechenden ersten Schnitt ermöglichte, relativierte die große Hitze im Sommer dann aber manch optimistische Ertragserwartungen.

Getreide und Raps liefen im Herbst 2018 sehr unterschiedlich auf, was in Verbindung mit der Trockenheit und Hitze ab Juni zu sehr unterschiedlichen Erträgen und Qualitäten führte. Und auch die Erntebedingungen waren nicht alltäglich: Brennende Mähdrescher und Ballenpressen und unter 10 % Feuchtigkeit im Erntegut – es ging im wahrsten Sinne des Wortes „heiß“ her.

Zur Mais- und Zuckerrübenernte sowie zur Herbstaussaat musste sich manch einer dann erst wieder daran gewöhnen, dass es auch mal regnen kann. Blickt man auf die vergangenen zwei Jahre zurück sollten wir hoffen, auch im kommenden Jahr die ein oder andere Regenpause während der Feldarbeit einlegen zu müssen.

Auch in der Tierhaltung war einiges los: Rindfleisch und Milch konnten nur schwer kostendeckend produziert werden. Beschränkungen und Auflagen durch die Blauzungenkrankheit machen den Betrieben das Leben schwer. Zusätzlich stellt die kommende Verschärfung der Düngeverordnung eine große Hürde dar – es fehlt nicht an Herausforderungen für unsere Rinderhalter.

Dasselbe gilt auch für die Betriebe mit Schweinehaltung: Verschärfung der Nutztierhaltungsverordnung, Tierwohl, Kastrierverbot, Kupierverzicht, Schweinepest, die Liste der (oft ungelösten) Fragen ist zu lang. Immerhin lassen die Erlöse der zweiten Jahreshälfte die Betriebe endlich wirtschaftlich ein wenig durchatmen.

 

Auch für den KBV Limburg-Weilburg war 2019 ein besonderes Jahr: 

Nach 35 Jahren an der Spitze unseres Verbandes wurde Armin Müller im Juli zum Ehrenvorsitzenden gewählt, seine Dienste für die heimische Landwirtschaft sind beispielhaft. An dieser Stelle an Armin einen großen Dank für seinen außergewöhnlichen Einsatz.

Mit den zwei zusätzlichen Stellvertretern Jürgen Engel und Jan Höhler wurde der geschäftsführende Vorstand erweitert, sodass die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden.

Neben der Umstrukturierung des Vorstands musste zusätzlich die Vakanz in der Geschäftsführung aufgefangen werden. Durch den außergewöhnlichen Einsatz von Annette Dauksch und Sylke Weckmann sowie viele Zusatzstunden der stellvertretenden Vorsitzenden Bernd Schäfer und Manfred Lommel ist dies auch sehr gut gelungen – vielen Dank für diesen nicht selbstverständlichen Einsatz im Dienste unseres Verbandes.

Nicht unerwähnt bleiben darf hier auch die Unterstützung unseres ehemaligen Geschäftsführers, Herrn Rechtsanwalt Manfred Heep, welcher unserem Verband und seinen Mitgliedern in rechtlichen Fragen unterstützend zur Seite stand. Auch hierfür vielen Dank.

Wir möchten auch weiterhin den Verband im Sinne seiner Mitglieder erhalten und voranbringen. Ich freue mich, zusammen mit unserem Nachbarverband Rheingau-Taunus schon nach kurzer Zeit einen Geschäftsführer gefunden zu haben. Herr Bachmann hat sich schnell und umfassend eingearbeitet, so dass zum Jahresende 2019 ein komplettes und motiviertes Team in der Geschäftsstelle für Ihre Fragen und Anliegen zur Verfügung steht.

So ist Ihr Kreisbauernverband auch in 2020 für alle betrieblichen Belange Ihr Ansprechpartner. Für unsere Mitglieder und deren Anliegen betreiben wir auch weiterhin einen regen Austausch mit Politik, Behörden und der Gesellschaft.

Unterstützen Sie uns hierbei durch offenen, unvoreingenommenen und informierenden Umgang mit der Bevölkerung, denn wir alle können stolz auf unser Tun und unsere Betriebe sein. Und dies sollten wir auch den Menschen zeigen.

 

Ich bedanke mich im Namen der Geschäftsstelle und des Vorstandes für Ihre Arbeit und Ihre Unterstützung im abgelaufenen Jahr und wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche und gesegnete Weihnachtszeit sowie Gesundheit, Zufriedenheit, Glück und Gottes Segen für das neue Jahr.


Marco Hepp


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Am 22. Oktober haben in vielen Städten Deutschlands Bäuerinnen und Bauern gegen Auflagenflut und für mehr gesellschaftliche Akzeptanz demonstriert. Das Bündnis „Land schafft Verbindung“ hatte zu diesen Kundgebungen aufgerufen und sich vom Bauernverband bewusst keine aktive Unterstützung erbeten.

Unser Kreisverband ist daher bewusst nicht organisatorisch aktiv geworden, hat aber im Vorfeld seine Solidarität mit der Aktion unterstrichen.

Im Folgenden ein Kommentar des Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes Limburg-Weilburg e.V.:

Liebe Bäuerinnen und Bauern, sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

tausende Bauern haben sich bundesweit zusammengefunden, sind früh morgens aufgebrochen und wollten sich so für ihre Anliegen Gehör verschaffen, bewusst verbandsneutral und über alle Produktions- und Betriebsausrichtungen hinweg.

 Und tatsächlich, die lokale, die überregionale Presse, ja sogar das Fernsehen berichtet darüber, wenn auch natürlich nicht direkt an erster Stelle, mehr eine Kurzmeldung nach Mietendeckel und vor dem Wetter. Dies alleine sagt schon etwas über die Bedeutung aus, die unserem Beruf in der Öffentlichkeit noch zugestanden wird.

Doch wurden wir Landwirte wirklich gehört, unsere Botschaft verstanden? Ich denke nicht.
Ja, die Aktion richtete sich gegen immer mehr Bürokratie, und ja, als Beispiele wurden hier Reglementierungen im Pflanzenschutzbereich und in der Düngung aufgeführt. Aber wie der Gemütszustand an der landwirtschaftlichen Basis wirklich ist, ist leider noch nicht im Ansatz durchgedrungen. Es ist nicht der mangelnde Willen oder die Furcht vor Veränderungen, es ist auch nicht das Ablehnen dieses oder jenes neu geplanten Gesetzes. Frust und Depression machen sich breit. „WIE soll das noch weitergehen?“ und „WO soll das hinführen?“ sind die Fragen, die wir Bauern uns stellen. Doch warum ist das so?

Nun, wie entsteht denn z.B. ein neues Gesetz zum Insektenschutz, eine Neuregelung der Dünge- oder der Tierhaltungsverordnung?
Hierzu forschen in Lehr- und Versuchsanstalten und in weiteren Landes- und Bundeseinrichtungen jahrelang hochdekorierte und anerkannte Wissenschaftler des jeweiligen Fachgebiets, Studenten tragen in unzähligen Arbeitsstunden die notwendige Datenbasis zusammen. Am Ende eines solchen Prozesses gibt die jeweilige Einrichtung/Behörde dann eine wissenschaftlich hinterlegte Empfehlung ab. Und dann heißt es im zuständigen Ministerium: „Wir nehmen das zur Kenntnis, aber Deutschland/Hessen muss Vorreiter sein/wir verdoppeln den Grenzwert lieber nochmal/ein höherer Wert klingt - beim Grenzwert für die Helligkeit in Schweineställen wirklich so passiert (!) -  einfach besser. Nicht wissenschaftsbasierte  Regulierungen, welche aus handelspolitischen Gründen natürlich nicht für ausländische Waren  gelten, werden uns Bauern regelmäßig aufgezwungen, um der eigenen Politik einen grünen Anstrich zu verleihen und damit beim Wähler besser dazustehen.

 Unsere Gesellschaft strebt nach Wachstum, Wachstum und nochmal Wachstum, überall werden Einkaufszentren, Industriegebiete, Logistikzentren, Flughafenerweiterungen, Windkraftanlagen, Umgehungsstraßen  und natürlich auch „bezahlbarer Wohnraum in Stadtnähe“ errichtet und für all dies enorme Flächen versiegelt, jeder lädt täglich Handy Laptop und Tablet, seine Smartwatch und vielleicht sein E-Auto, zum Einkaufen geht’s gerne mit dem Flugzeug ins Ausland, der Kaffee kommt „to go“, die Haare brauchen täglich Shampoo und Spülung,  und gekaufte Produkte müssen spätestens alle 2 Jahre getauscht werden, sonst ist man nicht mehr im Trend.

Und die Umwelt , die Zugvögel, die Insekten ja sogar das Klima allgemein belastet - die Landwirtschaft, die sich erdreistet, auf den immer knapper werdenden Flächen möglichst rationell, effektiv und kostengünstig zu produzieren, damit am Ende des Tages ein Arbeitserlös übrig bleibt. Dies ist in vielen Köpfen verankert, das merkt man als Landwirt im Gespräch mit  Verbrauchern immer wieder.

Und daher wollen viele einfach nicht mehr. Gerade die eigentlich gewünschten kleineren Familienbetriebe. 365 Tage im Jahr arbeiten, 60 Wochenstunden oder mehr? Investieren für die nächsten 20 Jahre, aber in 2 Jahren kommt die nächste Verordnung? Motiviert aufstehen, nachdem abends der eigene Berufsstand im Fernsehen mal wieder als raffgieriger Tierquäler und Umweltverschmutzer dargestellt wurde?

Sollen doch andere machen, denken täglich Landwirte. Und schließen Ihren Hof. Daran können wahrscheinlich auch die Leser dieser Zeilen nichts ändern. Aber sie sollen es wenigstens wissen.


Marco Hepp, Vorsitzender Kreisbauernverband Limburg-Weilburg e.V.