Der Kreisbauernverband Limburg-Weilburg e.V. (KBV) entstand 2003 durch die Fusion der vormals eigenständigen Kreisbauernverbänden Limburg und Oberlahn. Damit folgten die Bauernverbände der schon 1974 vollzogenen Fusion der politischen Kreise Limburg und Oberlahn. Der Kreis Limburg-Weilburg grenzt an Rheinland-Pfalz an. Das Gebiet ist durch starke Höhenunterschiede geprägt. Vom Goldenen Grund und dem Limburger Becken bis zum Westerwald.
Der KBV zählt rund 800 Mitglieder, davon 530 aktive Landwirte. Diese bewirtschaften insgesamt fast 24 000 ha landwirtschaftliche Fläche, davon rund 19.000 ha Ackerfläche. Die meisten Betriebe haben eine Betriebsgröße zwischen 30 und 70 ha; Schwerpunkte sind Milchwirtschaft und Ackerbau.
Der Tag des „offenen Hofes“, der alle zwei Jahre in ganz Hessen stattfindet, ist auch im Landkreis Limburg-Weilburg immer ein großer Erfolg und lockt regelmäßig mehrere tausend interessierte Besucher an.

Eine wichtige Institution ist auch der Junglandwirte-Stammtisch, der in den Wintermonaten an jedem dritten Mittwoch des Monates stattfindet.

Der KBV setzt sich oft mit der staatlichen Verkehrsplanung auseinander, an deren Ende trotz aller Bemühungen nicht selten ein landwirtschaftlicher Flächenverlust steht. Nachdem der Ärger mit der ICE-Streckenführung von Köln nach Frankfurt nun endlich vom Tisch ist, steht jetzt der vierspurige Ausbau der B 49 von Koblenz nach Gießen und die Ortsumgehung Bad Camberg als große Projekte an. Aber auch durch Baugebiete und Gewerbegebiete droht immer wieder ein Flächenverlust. So wirkt sich die günstige Verkehrslage des Kreises nachteilig für die Landwirtschaft aus.

Mit dem Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer im Nassauer Land e.V. besteht eine enge Zusammenarbeit.

Vorsitzender des KBV ist Armin Müller aus Weilmünster - Essershausen.